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Auszug - Radverkehr Luxemburger Allee Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 02.10.2014  

 
 
Sitzung des Planungsausschusses (Etat)
TOP: Ö 22.1
Gremium: Planungsausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 11.11.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:05 - 19:41 Anlass: Etat
Raum: Sitzungsraum B.115
Ort: Historisches Rathaus
A 14/0778-01 Radverkehr Luxemburger Allee
Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 02.10.2014
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:GRÜNE-Antrag
Verfasser:Frau BV Heidemarie Sinn-Leyendecker, Herr Stv. Tim Giesbert
Federführend:Amt 66 - Amt für Verkehrswesen und Tiefbau Beteiligt:Referat I
    Referat III
   Referat VI
   Amt 30 - Rats- und Rechtsamt
   Geschäftsstelle der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Rat der Stadt
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Wortprotokoll

Beschluss:

Die Verwaltung wurde beauftragt, die Führung des Radverkehrs im Zusammenhang mit einem möglichen Umbau zu einer barrierefreien Haltestelle zu optimieren.


Abstimmungsergebnis:

Zustimmung:              17              (SPD-Fraktion, CDU-Fraktion, Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN,                                           MBI-Fraktion, DIE LINKE)

Ablehnung:              -

Enthaltung:              1              (FDP-Fraktion)


Inhalt des Antrages der Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN:

1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Planung für die Kreuzung Kölner Straße/ Ecke Luxemburger Allee zu entwickeln mit der Vorgabe, den stadtauswärts führenden Radverkehr im Kreuzungsbereich neu zu ordnen. Der Geradeaus-Radverkehr stadtauswärts soll künftig nicht mehr über den Fußnger*innen-Überweg auf der Luxemburger Allee, sondern ab Beginn der Rechtsabbieger*innen-Spur auf der Kölner Straße als Fahrradspur geführt werden.

 

2. Die Verwaltung wird beauftragt, eine alternative Radwege-Planung für die Luxemburger Allee zwischen Winsterstraße und Kölner Straße zu entwickeln und vorzu­stellen. Planungsziel soll sein, den jetzt auf der Luxemburger Allee endenden Radweg als Fahrradspur oder Angebotsstreifen weiter Richtung Kölner Straße zu führen und dort an die entlang der B1 in beide Richtungen vorhandenen Radwege anzubinden. Die Verwaltung möge unter Berücksichtigung eventueller Bundes- oder Landeszuschüsse sowie städtischer Eigenmittel darstellen, wann und wie eine Realisierung der vorgeschlagenen Planung möglich ist.

 

Zu 1.             

Der stadtauswärts geführte Radverkehr wird an dieser Kreuzung mittels Fuß-Überweg über die Luxemburger Allee geführt. Wenn an der Bushaltestelle ein Bus steht, versperrt er die Sicht zwischen abbiegendem Motorisiertem Individual- und Radverkehr. Radfahrer*innen, die die Luxemburger Allee an dieser Stelle überqueren, werden von abbiegenden Fahrzeugen erst spät wahrgenommen. Hinzu kommen Begegnungskonflikte mit Fußnger*innen auf dem schmaleren Fuß-/Radweg auf der westlichen Seite der Luxemburger Allee. Einfacher und unkomplizierter wäre es, den geradeaus führenden Radverkehr wie z.B. an der Stadthalle oder an der Straßburger Allee/Düsseldorfer Straße auf der Straße weiter und nach der Kreuzung wieder auf den vorhandenen Radweg zu führen.

 

Zu 2.             

Die fehlende Fortsetzung des Radweges zwischen Winster- und Kölner Straße führt dazu, dass viele Radfahrer*innen die falsche Straßenseite zur vermeintlich sicheren Fortsetzung der Fahrstrecke wählen, wobei es dann spätestens im Kreuzungsbereich oft zu haarigen Begegnungen mit entgegenkommendem Rad- und Fußverkehr kommt. Eine sinnvolle Fortsetzung des Radweges Richtung Kölner Straße schließt eine klaffende Lücke des Radwegenetzes an einer vielbefahrenen Straße und Kreuzung. Sie bindet dort beide Fahrtrichtungen der Kölner Straße an und hilft, Unfälle zu vermeiden.

 

Die Verwaltung nahm dazu wie folgt Stellung:

Die Führung des Radverkehrs im Bereich beider Richtungshaltestellen Lehnerfeld (Kölner Straße bzw. Luxemburger Allee) entspricht nicht mehr heutigen Planungsstandards, eine Verbesserung ist erstrebenswert. Auch Belange der Barrierefreiheit, des motorisierten Verkehrs und der Fußnger müssen bei einer Überplanung zwingend mit berücksichtigt werden und denkbare Lösungen erfordern in jedem Fall eine bauliche Umsetzung.

 

Die Verwaltung schlägt daher vor, die Führung des Radverkehrs im Zusammenhang mit einem glichen Umbau zu einer barrierefreien Haltestelle zu optimieren. Ein neues Bauprogramm für den Um- und Ausbau zu  barrierefreien Haltestellen ist mittelfristig (2016 ff.) in Planung, wobei die Haltestelle Lehnerfeld neben einer Reihe anderer Haltestellen aus vorgenannten Gründen prioritär betrachtet werden würde.