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Auszug - Leitbild der Stadt Mülheim an der Ruhr: Ergebnis der Projektarbeit im Projekt Nr. 27 - "Stärkung der frühkindlichen Sprachförderung"   

 
 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 23.02.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:45 Anlass: turnusmäßige Sitzung gem. Terminplan
Raum: Sitzungsraum B.115
Ort: Historisches Rathaus
V 15/0133-01 Leitbild der Stadt Mülheim an der Ruhr:
Ergebnis der Projektarbeit im Projekt Nr. 27 - "Stärkung der frühkindlichen Sprachförderung"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Berichtsvorlage
Verfasser:Herr Gering, Tel.: 1102
Beteiligt:Referat I   
 Referat III  
 Referat V  
 Amt 45 - Amt für Kinder, Jugend und Schule  
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Wortprotokoll

Beschluss:

Der Jugendhilfeausschuss nahm die Vorlage zur Kenntnis.


 


Beratungsverlauf:

Einleitend erläuterte Herr Ernst das Strukturprinzip des Leitbildes und machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass es sich um einen Vorschlag aus der Bürgerschaft handelt, der als von der Verwaltung ungefiltertes Ergebnis vorgelegt wird.

Frau Just stellte das gemeinsam mit Frau Missenga, Frau Weber und Frau Ashouri erarbeitete Projekt vor.

In ihren ergänzenden Ausführungen unterstrich Frau Just die Wichtigkeit der Arbeit der Erzieherinnen in den Kitas. Aufgrund erheblicher Mängel in der Sprachentwicklung bei den Kindern seien die Erzieherinnen sehr gefordert. Deshalb sei eine Verstärkung des Fachpersonals mit zusätzlichen Erzieherinnen und einer angemessenen Anzahl an Springerkräften als besonders dringend hervorzuheben.

Herr Spliethoff dankte für die sehr engagierte Arbeit.

Herr Ernst betonte, dass das Thema Sprachförderung rege diskutiert werde. Die im Bericht vorgestellten Ergebnisse gebe es nicht nur in Mülheim, sondern auch in anderen Kommunen. Das Konzept „Early Excellence" sei in diesem Zusammenhang sehr stimmig und geeignet, dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken. Für die hohen Anforderungen sind Beobachtungen sehr wichtig. Herr Ernst erläuterte, dass sich die Stadt an die durch KiBiZ vorgegebenen rechtlichen Vorgaben halten muss. Eine Personalausweitung stelle eine freiwillige Leistung dar, die durch die Stadt nicht finanzierbar sei.

Frau Just merkte an, dass es sich in der Praxis nicht bewährt hat, ein nicht ausreichendes Regelwerk zu akzeptieren. Das könne auch nicht dem politischen Willen entsprechen. Sie bat die Ausschussmitglieder um Unterstützung, entsprechende Forderungen bei der Landesregierung durchzusetzen.

Nach ausführlicher Diskussion wurde vereinbart, dass über die weitere Vorgehensweise auf Landesebene entschieden werden sollte. Der Jugendhilfeausschuss sprach sich dafür aus, entsprechende Forderungen zu erarbeiten. Herr Spliethoff sagte zu, die Fraktionen einzuladen.