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Auszug - Spielgeräte für Flüchtlingsunterkünfte  

 
 
Sitzung der Bezirksvertretung 2 (Etat)
TOP: Ö 23
Gremium: Bezirksvertretung 2 Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 03.11.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:02 - 19:50 Anlass: turnusmäßige Sitzung gem. Terminplan
Raum: Sitzungsraum B.115
Ort: Historisches Rathaus
A 15/0886-01 Spielgeräte für Flüchtlingsunterkünfte
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:SPD-Antrag
Beteiligt:Amt 26 - ImmobilienService   
 Amt 50 - Sozialamt  
 Referat I  
 Referat V  
 Referat VI  
 Geschäftsstelle der SPD-Fraktion im Rat der Stadt  
 Geschäftsstelle der MBI-Fraktion im Rat der Stadt  
 Geschäftsstelle der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Rat der Stadt  
 Geschäftsstelle der Gruppe DIE LINKE im Rat der Stadt  
 Amt 67 - Amt für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen  
 Referat II  
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Wortprotokoll

Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung 2 nahm die Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis.


 


Beratungsverlauf:

Frau Majer (Amt für Kinder, Jugend und Schule) trug folgende Stellungnahme vor:

"In Mülheim an der Ruhr gibt es z.Zt. 11 Flüchtlingsunterkünfte, wobei sich 5 Standorte in der BV 1, 3 Standorte in der BV 2 und 3 Standorte in der BV 3 befinden.

Die Unterkünfte Eltener Straße und Priesters Hof verfügen über Spielangebote im direkten Umfeld. Bei allen anderen Standorten sind städtische Spielplätze fußläufig zu erreichen.

Die Verwaltung schlägt vor, für die Flüchtlingsunterkünfte keine fest installierten Spielgeräte anzuschaffen, da die Anschaffungs- und Aufstellungskosten erheblich sind. Um die Standorte der Spielplätze den Flüchtlingsfamilien bekannt zu machen, können die Kinderstadtteilpläne zur besseren Orientierung dienen.

 

Anstelle von stationären Spielgeräten könnten mobile Spielangebote in Form einer Spielekiste o.ä. für die verschiedenen Flüchtlingsunterkünfte angeschafft werden. Die mobilen Spielgeräte haben den Vorteil, dass sie ganz flexibel für die Kinder vor Ort einsetzbar sind.

Für die Anschaffung mobiler Spielangebote (Spielekisten), wie Bobby-Car, Kleinkindroller, Rollbretter, Doppelpedalo, Springseilchen, Federball…. u.s.w. entstünde pro Einrichtung ein Betrag von ca. 1.200,00€.

 

In der nachfolgenden Aufstellung hat das Amt für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen

die Spielplätze aufgelistet, die von den  Flüchtlingsunterkünften zu erreichen sind:

Denkhauser Höfe 59-87:nahegelegene Spielplätze: Schobes Heide 6 Spielgeräte, Typ B, 3-10 Jahre; Schaaphausstraße 7 Geräte, Typ B, 3-14 Jahre; Oberheidstraße 6 Geräte; Typ B, 3-10 Jahre; Anne-Frank-Platz 9 Geräte, Typ A, Bolz, 3-18 Jahre; Wittkampbusch 11 Geräte, Typ A, Bolz, 3-18 Jahre

Mellinghofer Straße 282: nahegelegene KSP: Knüfen 5 Geräte, Typ C, 1-10 Jahre; Sellerbeck Straße 3 Geräte, Typ C, 3-10 Jahre;  Düsterweg 9 Geräte, Typ B, 3-14 Jahre; Wittkampbusch 11 Geräte, Typ A, Bolz, 3-18 Jahre

 

Gustavstraße 6-18,24+24a: nahegelegen KSP: Goebenstraße 9 Geräte, Typ B, 3-14 Jahre; Dümptener Straße 14 Geräte, Typ A, Bolz, 3-18 Jahre;  Augustastraße 17 Geräte, Typ B, 1-14 Jahre"

Frau Seidemann-Matschulla (CDU) kritisierte den letzten Satz des Antrages, der die Bereitschaft einer direkten Finanzierung aus den Verfügungsmitteln signalisiere. Im begründeten Einzelfall könne zwar über eine Maßnahme gesprochen werden, zunächst erscheine ihr aber die Nutzung von vorhandenen Plätzen sinnvoller, um integriert zu werden, anstatt Geräte zu den Unterkünften hinzutragen.

Frau Hirdes (MBI) schloss sich den Ausführungen von Frau Seidemann-Matschulla an.

Abschließend fasste Herr Bezirksbürgermeiste Czeczatka-Simon zusammen, dass die Verfügungsmittel 2015 komplett verausgabt seien und der Prüfauftrag durch die Verwaltung erfüllt wurde. Einzelfallentscheidungen könnten bei Bedarf im nächsten Jahr getroffen werden.