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Auszug - Bericht der Verwaltung zum Ausbau der Oberhausener Straße und Neubau der Thyssenbrücke  

 
 
Sitzung der Bezirksvertretung 2 (Etat)
TOP: Ö 19
Gremium: Bezirksvertretung 2 Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 03.11.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:02 - 19:50 Anlass: turnusmäßige Sitzung gem. Terminplan
Raum: Sitzungsraum B.115
Ort: Historisches Rathaus
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Wortprotokoll

 


 


Beratungsverlauf:

Dieser Tagesordnungspunkt wurde im tatsächlichen Sitzungsverlauf nach Tagesordnungspunkt 8 behandelt.

 

Frau Waage (Amt für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen) trug folgende Stellungnahme vor:

Nachdem das Bauvorhaben am 20.01.2014 in der BV1 und am 28.01.2014 in der BV 2 vorgestellt wurde, fasste der Planungsausschuss am 04.02.2014 den Baubeschluss zum Ausbau der Oberhausener Straße und zum Neubau der Thyssenbrücke. Am 11.08.2015 fasste die Bezirksregierung Düsseldorf den Planfeststellungsbeschluss, wodurch das Baurecht für die Maßnahme vorliegt. Durch den Abschluss der Kreuzungsvereinbarung mit der DB Netz AG am 14.10.2015 wurden die Kreuzung von Straße und Gleistrasse rechtlich gesichert und die finanzielle Beteiligung der DB Netz AG festgeschrieben. Die Bewilligungsbescheide für die bei der Bezirksregierung Düsseldorf und beim VRR gestellten  Förderanträge werden für das 4. Quartal 2015 erwartet.

Vor dem Beginn der für 2017 /2018 vorgesehenen Straßen- und Ingenieurbauarbeiten müssen  im Jahr 2016 das Unterwerk der MVG an der Hauskampstraße neu errichtet, Gasleitungen beiderseits der DB -Trassen umgelegt und Kanalbauarbeiten östlich der Thyssenbrücke ausgeführt werden. Für diese Arbeiten ist es erforderlich, das entsprechende Baufeld, die Zufahrtswege und die Baustelleneinrichtungsflächen bis Ende Februar 2016 zu roden. Der in 2014 aufgestellte Landschaftspflegerische Begleitplan berücksichtigt alle für das Bauvorhaben erforderlichen Flächen und ermittelt das durch die Eingriffe in die Landschaft zu zahlende Ersatzgeld auf 57.390,- €. Die Ersatzgeldzahlung und die Auflagen des Landschaftspflegerischen Begleitplanes sind Bestandteil des Planfeststellungsbeschlusses und werden dementsprechend umgesetzt.

Abschließend wies sie darauf hin, dass noch weitere notwendige Fällungen absehbar seien, die in einer der nftigen Sitzungen noch genauer vorgestellt würden.

Frau Seidemann-Matschulla (CDU) bat für die Zukunft um einen entsprechenden Lageplan, auf dem die zu fällenden Bäume, sowie die geplanten Ersatzpflanzungen zu erkennen seien, um sich das Ausmaß dieser Arbeiten besser einschätzen zu können.