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Auszug - Verwendung der Verfügungsmittel Spielgeräte für den Anne-Frank-Platz und Restmittel für Bänke im Wittkampbusch  

 
 
Sitzung der Bezirksvertretung 2 (Etat)
TOP: Ö 4.7
Gremium: Bezirksvertretung 2 Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 03.11.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:02 - 19:50 Anlass: turnusmäßige Sitzung gem. Terminplan
Raum: Sitzungsraum B.115
Ort: Historisches Rathaus
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis
Wortprotokoll

Beschluss:

Die Bezirksvertretung 2 beschloss, dem Amt für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen 6.900 € für die Anschaffung einer Kleinkinderschaukel und eines Sandspieltisches zu gewähren.

Die verbleibenden Restmittel in Höhe von ca. 2.200 € sollen dem Amt für Umweltschutz für die Aufstellung von Bänken im Wittkampbusch, an noch zu bestimmenden Standorten, zur Verfügung gestellt werden.


Abstimmungsergebnis:

Zustimmung:18

Enthaltung: 1(AfD)

 


Beratungsverlauf:

Dieser Tagesordnungspunkt wurde im tatsächlichen Sitzungsverlauf gemeinsam mit Tagesordnungspunkt 9 behandelt.

In Abstimmung mit mehreren Fraktionen und Einzelmitgliedern beantragte Herr Wrede (SPD) ca. 7.000 €r die Beschaffung einer Kleinkinderschaukel und eines Sandspieltisches bereit zu stellen. Von den verbleibenden Restmitteln sollen im Jahr 2015 zunächst ein oder zwei Bänke für den Wittkampbusch finanziert werden und im Jahr 2016 eventuell noch einmal ein bis zwei Bänke. Frau Waage (Amt für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen) bezifferte die Kosten für eine Kleinkindschaukel mit 3.500 € und für einen Sandspieltisch mit 3.400 €. Auf spontanen Wunsch der Bezirksvertretung 2 trug sie dann folgende Stellungnahme zum Sachstand "Pflegekonzept Wittkampbusch" vor:

Der Teich „Auf dem Bruch“ (Altenheim) befindet sich im Zuständigkeitsbereich des Amtes für Verkehrswesen und Tiefbau und wird im Rahmen der wasserwirtschaftlichen Unterhaltung zweimal jährlich gereinigt, einschließlich Rückschnitt des Schilfbewuchses.

Die Grünanlage Schildberg II/ Wittkampbusch befindet sich im Zuständigkeitsbereich des Amtes für Grünflächenmanagement und Friedhofswesen und ist gemäß Beschluss vom 26.01.1999 (V 99/0060-01) „Pflegestandards für Mülheimer Grünanlagen“ in die Pflegeklasse 5 eingruppiert. Infolge dessen wird die Grünanlage wie folgt gepflegt: Rasenflächen: 10 mal

Gehölzflächen: 3 mal ( 1 Grund- und 2 Folgepflegegänge)

Wegeflächen: 1 mal

Spielplatzflächen: 1 mal wöchentlich

Papierkorbleerung: 1 mal wöchentlich, bei Bedarf Handlesung

Die Kontrolle der Spielgeräte erfolgt nach DIN EN 1176 (1 mal wöchentlich visuelle Kontrolle, 4 mal im Jahr operative Kontrolle und 1 mal im Jahr Hauptuntersuchung durch einen externen Sachverständigen).

Der Mülheimer Stadtwald befindet sich im Zuständigkeitsbereich des Amtes für Umweltschutz und wurde 1998 mit dem Naturland - Zertifikat für ökologische Waldnutzung ausgezeichnet. Die Richtlinien für diese Auszeichnung wurden in Kooperation mit Greenpeace, BUND, WWF, Robin Wood und anderen anerkannten Umweltschutzverbänden erarbeitet.

Im Januar 1999 erhielt der Stadtwald darüber hinaus das internationale Zertifikat des “Forrest Stewardship Council” (FSC).

Dieser Zertifizierung entsprechend wird auch der forsteingerichtete Teil des Wittkampbusches gepflegt. Dieses entspricht sicherlich nicht dem Erscheinungsbild einer Parkanlage, aber dem eines ökologisch wertvollen Waldes."

Frau Seidemann-Matschulla (CDU) vertrat die Auffassung, dass auch in einem ökologisch gepflegten Wald Bänke zur Erholung stehen sollten. Verschiedene Bänke und Papierkörbe seien demontiert worden und sollten in Absprache mit dem Amt für Umweltschutz, Herrn Pfaff, ersetzt werden.

Auf Nachfrage von Herrn Striemann, erklärte Frau Waage, dass die Wegeflächen am Anne-Frank-Platz auf Kosten ihres Amtes überarbeitet würden und danach auch als Boule Fchen genutzt werden können.

Herr Bezirksbürgermeister Czeczatka-Simon rief sodann zur Abstimmung auf.