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Vorlage - V 15/0829-01  

 
 
Betreff: Masterplan Spielen und Bewegen
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Herr Mohr, Tel.: 6112
Federführend:Amt 61 - Amt für Stadtplanung, Bauaufsicht und Stadtentwicklung Beteiligt:Referat I
    Referat III
   Referat V
   Referat VI
   Amt 52 - Mülheimer SportService
   Amt 66 - Amt für Verkehrswesen und Tiefbau
   Amt 70 - Amt für Umweltschutz
   Amt 45 - Amt für Kinder, Jugend und Schule
   Amt 30 - Rats- und Rechtsamt
Beratungsfolge:
Bezirksvertretung 2 Vorberatung
03.11.2015 
Sitzung der Bezirksvertretung 2 (Etat) zurückgestellt   
02.02.2016 
Sitzung der Bezirksvertretung 2 zur Kenntnis genommen   
Bezirksvertretung 3 Vorberatung
05.11.2015 
Sitzung der Bezirksvertretung 3 (Etat) ungeändert beschlossen   
Jugendhilfeausschuss Vorberatung
09.11.2015 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses (Etat) ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Umwelt und Energie Vorberatung
10.11.2015 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Energie (Etat) ungeändert beschlossen   
Bezirksvertretung 1 Vorberatung
12.11.2015 
Sitzung der Bezirksvertretung 1 (Etat) ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Mobilität Vorberatung
17.11.2015 
Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Mobilität (Etat) ungeändert beschlossen   
Sportausschuss Vorberatung
24.11.2015 
Sitzung des Sportausschusses (Etat) ungeändert beschlossen   
Planungsausschuss Vorberatung
01.12.2015 
Sitzung des Planungsausschusses (Etat) ungeändert beschlossen   
Jugendstadtrat Vorberatung
04.12.2015 
Sitzung des Jugendstadtrates (Etat) ungeändert beschlossen   
Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr Vorberatung
09.12.2015 
Sitzung des Rates der Stadt Mülheim an der Ruhr ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
Masterplan_Spielen_und_Bewegen  

Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr beschließt den Masterplan Spielen und Bewegen gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 Baugesetzbuch als sonstige städtebauliche Planung.

In diesem Sinne soll der Masterplan Spielen und Bewegen bei der Aufstellung und Änderung von Bebauungsplänen und anderen städtebaulichen Planungen und Konzepten berücksichtigt werden.


Begründung:

Zwischen September und November 2012 beschlossen die Bezirksvertretungen, der Integrationsrat, der Gleichstellungsausschuss, der Jugendhilfeausschuss, der Planungsausschuss (beschlussfassendes Gremium), der Seniorenbeirat, und der Jugendstadtrat die Aufstellung des „Masterplan Spiel- und Bewegungsräume“ (V 12/0584-01), der rein sprachlich dann zum „Masterplan Spielen und Bewegen“ wurde.

 

Der offene Entwurf des Planes wurde zwischen Januar und Februar dieses Jahres in die Gremien eingebracht (V 15/0004-01). Des Weiteren wurde eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Die Anregungen und Hinweise die zum offenen Entwurf abgegeben wurden, sind teilweise in das nun vorliegende Konzept des Masterplans Spielen und Bewegen eingeflossen. Dieses Konzept wurde vom Büro StadtKinder aus Dortmund mit verschiedenen Ämtern und Fachbereichen aus den Dezernaten V und VI erstellt und wird hiermit den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt.

 

Der Masterplan soll eine Leitlinie für die Stadtplanung und Stadtentwicklung sein und hat empfehlenden Charakter. Seine Einbeziehung in die planerischen Überlegungen und konkrete planerische Entscheidungen soll aber künftig transparent dargestellt werden.

 

Erste Inhalte des Masterplanes flossen bereits in konkrete Planungen bzw. Projekte ein:

  • Die städtebauliche Konzeption des Bebauungsplanentwurfs U21-Rudolf-Habig-Strasse wurde insoweit geändert, als dass zusätzliche ortsnahe Grün-und Spielflächen geschaffen werden sollen.
  • Ein Straßenübergang an der Aktienstraße wurde umgestaltet um eine Spiel- und Grünfläche für Kinder, Senioren und Gehbehinderte besser erreichbar zu machen.
  • Die Erweiterung und Überarbeitung der Skateanlage an der Südstraße sowie die Herstellung einer Bouleanlage im Witthausbusch konnten durch die Masterplandiskussion und deren Inhalte gefördert werden.

 

Der gesamte Planungsprozess kann der Berichtsvorlage V 15/0004-01 entnommen werden und ist darüber hinaus im Masterplan dokumentiert.

 


Finanzielle Auswirkungen:

Die Aufstellung des Masterplanes wird durch die Leonhard-Stinnes-Stiftung finanziert. Alle Folgen und Maßnahmen des Planes müssen gesondert in die Haushaltspläne der folgenden Jahre eingebracht oder durch Dritte bzw. im Rahmen von Projekten Dritter finanziert werden.

 

Ulrich Scholten


Anlage:

Masterplan Spielen und Bewegen

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Masterplan_Spielen_und_Bewegen (60057 KB)