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Vorlage - A 17/0583-01  

 
 
Betreff: Rennbahn Raffelberg / Gewerbeflächen
Status:öffentlichVorlage-Art:Anfrage
Verfasser:Gruppe Mülheim 5vor12
Federführend:Amt 30 - Rats- und Rechtsamt   
Beratungsfolge:
Planungsausschuss Anhörung
19.09.2017 
Sitzung des Planungsausschusses (Etat) zur Kenntnis genommen   
Hauptausschuss Kenntnisnahme
21.09.2017 
Sitzung des Hauptausschusses (Etat) zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Ende des Mülheimer Trainingsbetriebs_ _ GaloppOnline.pdf  

Verweisung des Planungsausschusses vom 19.09.2017 an den Hauptausschuss am  21.09.2017 (Tischvorlage)

 

 

Fragen:

1.   Hat die Stadt ein Grundstück, das dem Pächter der Rennbahn als Ersatz angeboten werden könnte, um aus dem jetzigen Gelände Gewerbeflächen zu machen?

 

2.   Wann läuft der Pachtvertrag mit dem Rennverein für das jetzige Gelände ab?

 

3.   Gibt es eine Möglichkeit den Pachtvertrag vorzeitig zu beenden?

 

4.   Wer vergibt die Lizenz für die Rennbahn und wie lange ist diese noch gültig?

 

5.   Besitzt die Stadt ein Gelände, das zur Gewerbefläche umgestaltet werden könnte und die gleichen guten Voraussetzungen wie das jetzige Rennbahngelände hat (geringe Erschließungskosten, günstige Lage zu verschiedenen Verkehrswegen, Größe der Gesamtfläche)?

 

6.   Welche finanziellen Zuwendungen durch die Stadt erhält der Pächter bzw. der Rennverein der Rennbahn bzw. die dortigen Vereine? Wie hoch ist die jährliche Pacht für das Gesamtgelände der Rennbahn?

 

 

Sachverhalt:

Die Sparvorschläge des GPA-Gutachtens würden in Mülheim zu Schließungen von Einrichtungen führen, die im Bereich Freizeit Kultur und Bildung anzusiedeln sind.

Dies würde neben der Verminderung der Angebote zu einem Verlust von Arbeitsplätzen führen, was letztlich wieder zu einer weiteren finanziellen Belastung der Stadt durch zusätzliche Sozialleistungen führen würde.

Um einen Teil der im GPA-Gutachten vorgeschlagenen Sparmaßnahmen vermeiden zu können, ist es erforderlich, neue Einnahmen für die Stadt zu erschließen. Eine hervorragende Möglichkeit Einnahmen in größerer Menge zu generieren wäre ein neues Gewerbegebiet mit möglichst großer Fläche. 

Das Gelände der Rennbahn würde es ermöglichen, ca. 60 Hektar Gewerbegebiet zu erschließen und zusätzlich ca. 8 Hektar neues Bauland für Wohneinheiten zu schaffen.

Die Kosten für die Erschließung wären an keinem Standort in Mülheim so günstig wie an diesem. Außerdem gibt es in Mülheim kein anderes Grundstück, das besser zur Entlastung der Stadtkasse geeignet wäre.

 

 

Lutz Zimmermann

Gruppensprecher

 

 

 


 



 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Ende des Mülheimer Trainingsbetriebs_ _ GaloppOnline.pdf (303 KB)