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Vorlage - V 17/0750-01  

 
 
Betreff: Übertragung der Betriebsführung für die Durchführung der Theater- und Konzertveranstaltungen von der Stadtverwaltung zur Theater an der Ruhr gGmbH
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Frau Hofmann, Iris (Tel. 9953)
Beteiligt:Referat I   
 Referat III  
 Amt 41 - Kulturbetrieb  
 Amt 30 - Rats- und Rechtsamt  
 Referat II  
Beratungsfolge:
Kulturausschuss Vorberatung
29.09.2017 
Sitzung des Kulturausschusses (Etat) abgelehnt   
Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr Entscheidung
18.10.2017 
Sitzung des Rates der Stadt Mülheim an der Ruhr zurückgestellt   
07.12.2017 
Sitzung des Rates der Stadt Mülheim an der Ruhr ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt stimmt der Übertragung der Betriebsführung für die Durchführung der Theater- und Konzertveranstaltungen von der Stadtverwaltung zur Theater an der Ruhr gGmbH zum 1.11.2017 zu.


Begründung:

Die Betriebsführung für die Durchführung der Theater- und Konzertveranstaltungen soll im Zuge einer Organisationsoptimierung und zur Hebung von Synergiepotentialen in die Theater an der Ruhr gGmbH verlagert werden. Die Entscheidung für diese Aufgabenverlagerung ist das Ergebnis eines intensiven institutsübergreifenden Aufgabenkritik- und Organisationsentwicklungsprozesses, in dem auch Parallelstrukturen in den beiden Institutionen sichtbar geworden sind.

Die Organisationsoptimierung ist insbesondere notwendig, um das seit vielen Jahren etablierte und geschätzte Mülheimer Kulturprogramm mit seinen herausragenden Angeboten mit gebündelten Kompetenzen weiterzuentwickeln und qualitätsvoll abzusichern.

Die vorhandenen wertvollen Kontakte von Theater an der Ruhr und Theater- und Konzertbüro in die internationale und nationale Kultur- und Theaterszene werden so zur Profilierung der Festivals und für die gemeinsamen Querschnittsfunktionen in der Theater an der Ruhr gGmbH zusammengeführt.

Mit der Organisationsentwicklung wird einer seit vielen Jahren bereits praktizierten guten Zusammenarbeit der passende formelle Rahmen gegeben.

 

Eine Abstimmung mit den Fördermittelgebern, insbesondere mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) des Landes Nordrhein-Westfalen, jetzt Ministerium für Kultur und Wissenschaft, über die beabsichtigte Aufgabenverlagerung ist erfolgt und wurde seitens des Ministeriums als förderunschädlich bewertet.

 

Die bei der Stadt verbleibenden Mitarbeitenden werden ohne Ausweitung des Stellenplans auf andere Stellen wechseln. Die bisherige Leitung des Theater- und Konzertbüros wechselt zum Theater an der Ruhr.


Finanzielle Auswirkungen:

Die organisatorische Veränderung erfolgt kostenneutral. Den Minderausgaben im Kernhaushalt (insbesondere Personalkosten) stehen entsprechende Mehrausgaben im TAR gegenüber.

 

 

Ulrich Scholten