Bürgerinformationssystem

Vorlage - A 17/0839-01  

 
 
Betreff: Antrag zum TOP "Etat 2018"
hier: Reduzierung der Zuschüsse an das Theater an der Ruhr
Antrag der BAMH-Fraktion vom 16.10.2017
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag
Verfasser:Fraktion Bürgerlicher Aufbruch Mülheim an der Ruhr (BAMH)
Beratungsfolge:
Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr Entscheidung
18.10.2017 
Sitzung des Rates der Stadt Mülheim an der Ruhr abgelehnt   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

ALLRIS net Ratsinformation

Beschlussvorschlag:

Die Zahlungen der Stadt Mülheim an die BHM werden im Haushalt 2018 um einen Betrag in Höhe von 2 Millionen € gekürzt, damit die BHM dem Theater an der Ruhr lediglich 1 Millionen € für seine Arbeit zur Verfügung stellt.

 

 

ALLRIS net Ratsinformation

Begründung:
 

In einer in Milliardenhöhe verschuldeten Stadt muß auch die Kultur ihren Konsolidierungsbeitrag leisten. Der Kulturausschuss hat „Essentials“ festgelegt, die nicht angetastet werden sollen. Das Theater an der Ruhr gehörte hierzu nicht.

Wir wollen den stark subventionierten Theaterbetrieb, der der Öffentlichkeit nicht (mehr) zu vermitteln ist, auf das notwendige Maß zurückführen.

         Die  Zuschüsse für das Theater an der Ruhr sind im Zeitraum 2013 – 2016 von 2,6 Millionen auf über 3 Millionen € gestiegen.

         Ferner leistet sich das TAR zwei Geschäftsführer und einen künstlerischer Leiter, die mit über 300.000,00 € etatisiert sind.

Das Theater ist eine freiwillige Aufgaben der Gemeinde, das seinen selbstdefinierten Unternehmenszweck, nämlich für alle Bevölkerungsschichten Theater zu machen ( vgl. Beteiligungsbericht 2016, S. 87 ), weitgehend verfehlt.

Wir wollen das TAR nicht schließen, aber es sollte ökonomisch auf eigenen Füßen stehen. Mehr Markt und weniger Subvention, lautet das Motto.

Dabei muss auch in Zukunft, wie es andere Theater im Umfeld auch machen, mehr an Kooperationen mit anderen Spielstätten gedacht werden. Etwa wie es vor 1981 mit dem Düsseldorfer Theater geschah und wie es andere Theater, etwa Duisburg in Kooperation mit Düsseldorf, schon seit Jahren machen.

Diesen Schritt in die Eigenverantwortlichkeit wollen wir mit unserem Antrag unterstützen.

Jochen Hartmann

Fraktionsvorsitzender