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Vorlage - A 17/0955-01  

 
 
Betreff: Streckensperrungen der Eisenbahnverbindung zwischen Duisburg und Essen in 2018
Antrag der SPD-Fraktion zur Sitzung am 07.12.2017
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag
Verfasser:SPD-Fraktion
Federführend:Amt 30 - Rats- und Rechtsamt   
Beratungsfolge:
Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr Entscheidung
07.12.2017 
Sitzung des Rates der Stadt Mülheim an der Ruhr zur Kenntnis genommen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

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Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt beauftragt die Stadtverwaltung in Abstimmung mit der Ruhrbahn Gespräche mit der Stadt Duisburg und der DVG aufzunehmen, um eine Lösung für den notwendigen Schienenersatzverkehr während der anstehenden Streckensperrungen der Eisenbahnverbindung zwischen Duisburg und Essen in den Oster- und Herbstferien 2018 zu erarbeiten.

Diese Lösung sollte so aussehen, dass Ruhrbahn und DVG statt des Einsatzes von Bussen die Stadtbahnlinie U18 und die Straßenbahnlinie 901 für die Erbringung des Schienenersatzverkehrs für den SPNV nutzt.

Im Übrigen sucht die Verwaltung kurzfristig das Gespräch mit der Deutschen Bahn, um zu eruieren, mit welchen weiteren Streckensperrungen auf der zentralen Ost-West-Achse des Schienenverkehrs im Ruhrgebiet im Bereich Mülheim mittelfristig zu rechnen ist.

 

 

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Sachverhalt:

Die heute schon bekannten Sperrzeiten zwischen dem 23.3. und 9.4. sowie zwischen dem 12.10. und 29.10. machen eine Lösung für Schienenersatzverkehr nötig. Eine Erbringung dieser Fahrleistung durch Busse ist angesichts der schon heute schwierigen Verkehrslage des Individualverkehrs insbesondere zwischen Essen und Mülheim absehbar nicht geeignet, das Problem zu lösen. Viel sinnvoller erscheint dagegen eine takt- und fahrzeugmäßige Ertüchtigung der o.g. Schienenverbindungen.

Mit Blick auf den Kalender und die zu erwartenden logistischen Vorarbeiten zur Umsetzung der oben skizzierten Lösung ergibt sich die entsprechende Dringlichkeit, direkt den Rat und nicht erst den Fachausschuss zu befassen, der erst im kommenden Jahr wieder tagen wird.

Die hierfür anfallenden Kosten werde im Übrigen zwischen den Nahverkehrsunternehmen und den Eisenbahn-Verkehrsunternehmen, die den Schienenersatzverkehr beauftragen, verrechnet - und zwar unabhängig davon, ob der Schienenersatzverkehr per Bus oder Straßen- bzw. Stadtbahn erbracht wird.

gez. Dieter Spliethoff

Fraktionsvorsitzender

 

 

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Anlagen: